Bestzeiten der TSG 1862 Weinheim Aktiven bei 2 großartigen Schwimm-Wettkämpfen in Darmstadt und in Stuttgart – 9 Medaillen in Darmstadt und Silber im Finale in Stuttgart8 min Lesezeit

29. TSG Schwimmfest in Darmstadt

Die TSG Darmstadt, welche als Veranstalter wie auch Ausrichter aktiv war, lud zum diesjährigen 29. TSG Schwimmfest in das sehr schöne Nordbad in Darmstadt am vergangenen Wochenende 21. / 22. März ein. Mit 8 Startbahnen à 50m, Wellenkiller-Leinen, automatischer Zeiterfassung sowie einer großen digitalen Anzeigetafel sind die Wettkampfvoraussetzungen in diesem Bad perfekt. Den Aktiven stand während der kompletten Wettkampfveranstaltung ein zusätzliches 25m-Becken dauerhaft zum Ein- bzw. Ausschwimmen zur Verfügung.

Der Badische, Berliner, Sächsische, Hessische und Südwestdeutsche Schwimmverband, Saarländischer Schwimm-Bund sowie der Schwimmverband Württemberg waren durch 48 Vereine mit insgesamt weit über 800 Schwimmer*innen vertreten. 3.740 Einzel- und 70 Staffelstarts trugen dazu bei, dass bereits um 7.15 Uhr mit dem Einschwimmen begonnen wurde und der Wettkampfbeginn um 8.15 Uhr mit 50m Schmetterling weiblich begann.

Die TSG 1862 Weinheim war mit 30 Athleten/Athletinnen vertreten und hofften auf jede Menge Best- und Qualifikation-Zeiten, um sich für die nächsthöheren Wettkämpfe ein Ticket zu lösen.

David Maier (Jg. 2009) war der fleißigste Medaillensammler des Weinheimer Teams: er schwamm über 200 m Brust in 3:12,51 min auf den Goldplatz seines Jahrgangs und erkämpfte sich eine Silbermedaille über 100 m Rücken. Deutlich verbessern konnte er sich über 50 m Rücken auf 0:34,77 min. Fast ebenso erfolgreich brachte Sarah Wehrle (Jg. 2008) zwei Medaillen mit nach Hause: Über 200 m Brust verbesserte sie sich deutlich auf 3:14,49 min und erzielte damit eine Goldmedaille der Juniorinnen. In der gleichen Wertung errang sie eine bronzene Medaille für 100 m Rücken in 1:23,59 min. Auch ihre weiteren Strecken je 50 m Rücken und 100 m Brust brachte Sarah mit sehr schönen Zeiten zu Ende. Die dritte Goldmedaille erschwamm Lasse Misera (Jg. 2016), indem er die 100 m Schmetterling nach 1:44,97 min als erster seines Jahrgangs beendete. Hannah Riefers (Jg. 2008) sprang fünfmal ins Wasser und verdiente sich mit ihren 1:23,06 min über 100 m Rücken eine Silbermedaille der Juniorinnen. Über 100 m Freistil gelang ihr eine neue Bestzeit von 1:11,05 min, auch über je 50 m Schmetterling und Rücken sowie 200 m Lagen lieferte sie ordentliche Leistungen. Die dritte Silbermedaille brachte Noah Bertolini (Jg. 2012) nach Hause: Seine 200 m Brust schloss er mit neuer Bestzeit von 3:35,94 min ab, auch auf den beiden weiteren Bruststrecken 50 m und 100 m schaffte er deutliche Verbesserungen seiner bisherigen Zeiten. Niklas Terborg (Jg. 2016) und Simon Sporer (Jg. 2011) erkämpften sich mit deutlicher Steigerung ihrer bisherigen Zeiten je eine Bronzemedaille in ihrem Jahrgang: Niklas gelang eine schöne Bestzeit über 200 m Rücken auf 3:20,45 min und Simon erkämpfte sich seine neue Bestzeit in 2:38,81 min über die 200 m Lagen. Außerdem gelang Niklas über 100 m Rücken eine Zeit von 1:36,60 min. Simon erschwamm mit seinen insgesamt 5 Starts auf Einzelstrecken zwei weitere Bestzeiten von 0:28,58 min über 50 m Rücken und 1:02,28 min über 100 m Freistil. Weitere vordere Platzierungen gelangen Roman Herkommer (Jg. 2008), der für 200 m Lagen 2:44,99 min brauchte und Sofia Sporer (Jg. 2013) über 100 m Rücken auf 1:27,81 min.

Die deutlichsten Verbesserungen ihrer bisherigen Bestzeiten auf der langen 50-m-Bahn gelangen Ella Bischel (Jg. 2013) über 50 m Rücken auf 0:49,43 min, Paula Kadel (Jg. 2015) über 100 m Rücken und 200 m Lagen auf 1:53,74 min bzw. 4:04,44 min. Anna Hack (Jg. 2012) verbesserte sich deutlich über 400 m Freistil auf 6:11,35 min. Auch Sofia Sporer, Lucia Vogler (Jg. 2015), Jule Essers (Jg. 2012), Carlotta Gehring (Jg. 2012) gelangen starke Verbesserungen. Mehreren Aktiven gelang das Kunststück, mit jedem ihrer Einzelstarts ihre bisherige Bestzeit zu toppen: Noah Bertolini (Jg.  2012), Ella Bischel, Jule Essers, Stine Essers, Philip Gai (Jg. 2012), Paula Kadel, Sophie Knorr (Jg. 2013), Elisabeth Leoke (Jg. 2016), Sebastian Maier (Jg. 2012), Sami Othman (Jg. 2013), Ben Linus Scheib (Jg. 2016), Emilia Till (Jg. 2012), Paulina Till (Jg. 2015), Lucia Vogler und Carlotta Zimmer. Auch Elise Albinus (Jg. 2010), Leonas Gehring (Jg. 2014), Paulina Gehring (Jg. 2010) und Yunus Othman (Jg. 2015) zeigten starke Leistungen.

In den fünf Staffeln des Weinheimer Teams zeigten insbesondere Jule Essers und Sofia Sporer ordentlichen Einsatz, indem sie als Startschwimmerinnen ihrer jeweiligen Staffel eine persönliche Bestzeit schwammen (Jule 0:32,70 min über 50 m Freistil und Sofia 0:39,67 min über 50 m Rücken). Insgesamt erlangten Niklas Terborg, Noah Bertolini, Sami Othman und Sebastian Maier einen starken 4. Platz über 4 mal 50 m Lagen. Hannah Riefers, Roman Herkommer, Ingmar Zacharias (Jg. 1981) und Elise Albinus belegten den 5. Platz über 4 mal 100 m Lagen. Den 6. Platz über 4 mal 50 m Lagen erkämpften sich Sofia Sporer, Paula Kadel, Jule Essers und Stine Essers. Zwei 9. Plätze belegten schließlich Jule Essers, Carlotta Zimmer, Lucia Vogler und Sofia Sporer über 4 mal 50 m Freistil und David Maier, Sarah Wehrle, Anna Hack und Simon Sporer über 4 mal 100 m Lagen.

Das Trainer-Team Juliane Weinast und Angelika Abeln begleitete diese Wettkampftruppe. Als Schieds- und Kampfrichter waren Dieter Wehrle, Sebastian Hack, Marco Bertolini und Andreas Vogler tätig. Auch anwesende Eltern unterstützten wieder die teilnehmenden Schwimmer*innen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für den unermüdlichen Einsatz.

Zu ihren geschwommen Zeiten und Platzierungen gratuliert die TSG 1862 Weinheim Schwimmabteilung allen Aktiven herzlich.

Foto: TSG 1862 Weinheim Mannschaft mit ihren Trainern Juliane Weinast und Angelika Abeln beim 29. TSG Schwimmfest in Darmstadt

Foto: Susanne Sporer

21. Schwaben-Cup in Stuttgart

Vom 20. – 22. März fand im Sportbad Neckar Park der 21. Schwaben-Cup in Stuttgart statt. Das wunderschöne Bad ist für jeden Schwimmer / jede Schwimmerin ein Traum, da es optimale Voraussetzungen für einen Schwimm-Wettkampf bietet. Auch hier gab es 8 Startbahnen à 50m, Wellenkiller-Leinen, automatische Zeiterfassung sowie eine große digitale Anzeigetafel. Insgesamt traten aus 34 Vereinen aus dem Badischen und Bayerischen Schwimmverband, den Schwimmverbänden Nordrhein-Westfalen und Württemberg sowie 2 ausländischen Vereinen mit 854 aktiven Schwimmer*innen an. Mit 4.246 Einzelstarts versprach dies ein spannendes Wettkampf-Wochenende.

Annika Dabici (Jg. 2005), Gerda Karsai (Jg. 2006), Lena Otto (Jg. 2007) und Emilia Till (Jg. 2012) vertraten die TSG 1862 Weinheim bei diesem Schwimm-Event.

Lena erkämpfte sich einen schönen 3. Platz über 50 m Schmetterling in ihrer Wertung 2008 und älter. Mit ihrer Zeit von 0:30,48 min hatte sie sich nicht nur eine Bronzemedaille verdient, sondern auch einen Platz im Finale der 8 besten Schwimmerinnen. Im Finale ging sie stark an und schaffte in 0:29,73 min den 2. Platz, hierfür wurde sie mit einem Pokal geehrt. Lena ging außerdem über 50 m Freistil und je 100 m Schmetterling und Freistil an den Start. Mit ihren Zeiten 0:29,66 min, 1:17,11 min bzw. 1:07,24 min gelangen ihr ein 4., ein 5. und ein 10. Platz in der Wertung 2008 und älter.

Deutliche Verbesserungen gelangen Emilia in ihrer Spezialdisziplin Freistil über 100 m und 50 m: Mit den Zeiten 1:10,60 min und 0:32,02 min arbeitete sie sich im Kampf um Pflichtzeiten für höhere Wettkämpfe deutlich nach vorne. Auch Annika gelang mit 1:11,93 min eine neue persönliche Bestzeit über 100 m Freistil, weiter schaffte sie die 50 m Freistil in 0:31,56 in. Auch Gerda zeigte sich in guter Form: Über 100 m Freistil kam sie mit 1;08,93 min nahe an ihre persönliche Bestzeit heran, über 50 m Schmetterling gelang ihr mit 0:33,51 min eine neue persönliche Bestzeit, ebenso über 100 m Schmetterling in 1:15,55 min.

Herzliche Gratulation zu den geschwommenen Erfolgen der Aktiven seitens der TSG 1862 Weinheim Schwimmabteilung!

Titelbild: Kampfrichterin Verena Till mit den Aktiven der TSG 1862 Weinheim Emilia Till, Lena Otto, Gerda Karsai und Annika Dabici beim 21. Schwaben-Cup in Stuttgart

Foto: Nina Dabici

Autor: SpAn